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Ich bin eifersüchtig

Ich bin eifersüchtig – Das ist jetzt zu tun

Auf dieser Welt gibt es viele unterschiedliche Menschen. Alle unterscheiden sich im Aussehen, in ihrem Charakter und ihren Talenten. Manche sind bessere Sportler, andere sprachlich begabt. Auch die Paarfindung ist sehr dynamisch. Der Mensch bindet sich und er verliert sich wieder. Lügen und Betrügen ist nicht selten an der Tagesordnung. Viele Menschen mussten schon einmal einen oder mehrere schwere Schläge hinnehmen, die ihr Vertrauen auf andere Menschen erschüttert haben. Solche negativen Erlebnisse führen häufig zu der Erkenntnis „Ich bin eifersüchtig – und das mit Recht, denn mich haben schon mal Menschen betrogen.“

Besonders in der Jugend wird ein Mensch für den Rest seines Lebens geprägt. Wenn in dieser Zeit etwas vorfällt, das Vertrauen zerstört, kann das Einfluss auf sein weiteres Leben haben. „Ich bin eifersüchtig“ – diesen Satz wird er nur mit harter Arbeit wieder aus seinem eigenen Geist verbannen können. Eifersucht ist ein vielfältiges Phänomen. Es gibt unterschiedlichste Bereiche, in denen sie auftritt. „Ich bin eifersüchtig auf den Besitz anderer.“, „Ich bin eifersüchtig auf die Beziehung anderer Menschen.“, „Ich bin eifersüchtig auf die Person, die grade mit meinem Partner spricht.“, „Ich bin eifersüchtig auf die Fähigkeiten eines anderen.“, „Ich bin eifersüchtig darauf, dass ich nicht so gut bin wie mein Nachbar.“

Es gibt unbeschreiblich viele Bereiche, in denen Eifersucht eine Rolle spielt. Einen positiven Effekt hat sie selten. Im Gegenteil. Wenn Du immer auf alles und jeden eifersüchtig bist, wird Dich das in Deiner Lebensqualität sehr einschränken. Es kann Dir den Antrieb rauben. Deine sozialen Kontakte vernichten. Du kannst unter dauerhaften Stress geraten, der Deine Psyche angreifen wird. Dir wird es niemals richtig gutgehen, wenn Du es nicht schaffst, die Eifersucht abzulegen oder zumindest zu regulieren. Du kannst ein ganz normales Leben führen, ein glückliches Leben, wenn Du weißt „Ich bin eifersüchtig, aber ich habe es im Griff und ich weiß, dass sie unberechtigt ist.“ Doch um da hinzukommen, bedarf es viel Arbeit. Es ist ein langer und harter Weg, der niemals ein komplettes Ende findet. Aber es lohnt sich, ihn zu gehen.

Ich bin eifersüchtig: die Eifersucht erkennen

Um das Problem zu besiegen, musst Du zunächst erst einmal erkennen „Ich bin eifersüchtig.“ Dies kannst Du erreichen, indem Du Deine Gedanken und Emotionen in bestimmten Situationen beobachtest. Wenn beispielsweise Dein Partner gerade mit einem anderen Menschen Deines Geschlechts spricht und Du bemerkst es, steigt Eifersucht in Dir auf. Nimm ein Buch zur Hand oder ein Smartphone und schreibe Deine Gefühle in diesem Moment auf. Beschreibe sie so detailliert wie möglich. Beginne mit „Ich bin eifersüchtig, weil….“ Versuche, nicht direkt Deine Emotionen zu deuten. Dokumentiere sie nur. Du wirst sie später noch brauchen.

Um das Problem „Ich bin eifersüchtig“ zu erkennen, ist eine schonungslose Ehrlichkeit Dir selbst gegenüber unverzichtbar. Du darfst Dich nicht belügen, wenn Du Dich wirklich ändern willst. So hart es auch ist: Sich seine eigenen Fehler einzugestehen und sie sogar aufzuschreiben und für die Zukunft zu konservieren, ist unerlässlich, um eine Entwicklung Deiner Persönlichkeit in Gang zu bringen. Wenn Du es nicht schaffst, das Problem „Ich bin eifersüchtig weil grade xy passiert.“ selbst zu erkennen, dann bitte einen Freund oder Deinen Partner um Hilfe. Bitte ihn, Dich zu beobachten und Dir Bescheid zu geben, wenn er merkt, dass Du eifersüchtig wirst. Auch hier ist absolute Ehrlichkeit erforderlich. Es bringt nichts, Dich jetzt zu verstellen und so zu tun, als wärst Du niemals eifersüchtig. Verdrängung funktioniert nur temporär und Du wirst schnell in alte Muster zurückfallen und merken „Ich bin eifersüchtig, immer noch.“

Wenn Du nicht mit Deinen engsten Vertrauten über Deine Eifersucht reden kannst, bietet es sich an, das Gespräch mit einem Therapeuten zu suchen. Dieser wird Dich in verschiedene Situationen führen, in denen er glaubt, dass Du eifersüchtig werden könntest. Es kann Dir leichter fallen, vor einer fremden Person ehrlich zu sein. Es ist sein Job. Er hat genügend Distanz. Er wird Dich nicht verurteilen und Du musst nicht zu viel von Dir an jene preisgeben, auf die Du eifersüchtig bist oder die Dir besonders viel bedeuten. Finde die Methode, die Dir am wenigsten Schwierigkeiten macht. Hauptsache, Du kommst am Ende zu der Erkenntnis „Ich bin eifersüchtig, wenn eine spezielle Sache passiert, ein Reiz ausgelöst wird.“ Diese Basis Erkenntnis ist der Grundstein Deiner Veränderung.

Ich bin eifersüchtig: Auslöser analysieren

Nachdem Du zu der Erkenntnis „Ich bin eifersüchtig“ gelangt bist und auch noch herausgefunden hast, wann die Eifersucht auftritt, kannst Du mit der Analyse der Hintergründe beginnen. Wenn Du beispielsweise erkennst „Ich bin eifersüchtig, weil mein Partner mit einer sportlichen Person spricht.“, dann musst Du daraus Deine Schlüsse ziehen. Es ist nicht die andere trainierte Person schuld an der Eifersucht und auch nicht der Partner, der mit diesem Menschen redet. Der Grund liegt in Deiner eigenen Unzufriedenheit mit Deinem Körper. Du fühlst Dich mit Dir selbst nicht wohl. Du hast noch nicht Deine innere Mitte gefunden. Nicht so viel Selbstvertrauen, dass Du weißt „Ich hab das Beste aus mir herausgeholt.“ und nicht die Kraft, zu sagen „Ich bin gut so, wie ich bin.“ Dir wird so vielleicht auffallen, dass „Ich bin eifersüchtig“ die falsche Schlussfolgerung ist. Du bist unzufrieden mit Dir selbst und nicht mit der aktuellen Situation.

Ein ähnliches Muster lässt sich erkennen, wenn Du merkst „Ich bin eifersüchtig auf alles, was mein Nachbar an materiellem Besitz hat.“ Wenn Du Dich etwas genauer betrachtest, dann missgönnst Du es Deinem Nachbarn nicht. Du hättest selbst gerne das gleiche. Aber vielleicht hat der Nachbar auch wirklich hart dafür gearbeitet. Du hast noch nicht alles aus Dir herausgeholt, nicht immer das Beste gegeben. Du bist also wieder nur unzufrieden mit Dir selbst. Es kann Dir möglich sein, dass Du das gleiche erreichen kannst wie er. Oder Dir reicht das, was Du hast, und Du lernst es zu schätzen. Doch etwas, was Du besitzt, schätzen zu lernen, funktioniert nur, wenn Du Dich selbst schätzen lernst.

Um Deine Auslöser genauer analysieren zu können, bieten sich ein paar objektive Meinungen an. Selbsthilfegruppen, Therapeuten oder besonders ehrliche Freunde können dabei sehr hilfreich sein. Sie haben die nötige Distanz, um Deine Situation, Reaktion und deren Grund zu analysieren. Vielleicht haben sie schon einmal das gleiche erlebt oder gefühlt und sind mit der Eigenreflexion schon weiter als Du. Input von Außenstehenden ist bei der Analyse Deiner Problemursachen sehr nützlich. Es gibt auch nichts, wofür man sich schämen müsste. Eifersucht kommt niemals aus dem Nichts. Negative Erfahrungen in der Jugend oder Deinem späteren Leben haben Dich möglicherweise dazu getrieben, so zu werden. Sag Dir also immer wieder „Ich bin eifersüchtig geworden, weil die Umwelt mich so geprägt hat. Aber ich habe die Kraft, mich selbst zu ändern und meine Vergangenheit hinter mir zu lassen.“ Die Erfahrung, Deine Vergangenheit besiegt zu haben, wird Dir niemand mehr nehmen können. Sie wird Dich in ein Hochgefühl versetzen, das mit nichts auf der Welt zu vergleichen ist.

Ich bin eifersüchtig: Problematik bekämpfen

Wenn Du Deine Probleme erkannt hast und auch verstanden hast, worin sie begründet liegen, kannst Du damit beginnen, sie aktiv zu bekämpfen. Motiviere Dich selbst. „Ich bin eifersüchtig“ willst Du nie wieder denken. Es soll nicht weiter Dein Leben bestimmen. Du hast mehr Lebensqualität verdient. Die Vergangenheit wird nicht gewinnen, sie ist gar nicht mehr existent. Du hast es selbst in der Hand.

Das aktive Bekämpfen des Gedankens „Ich bin eifersüchtig“ beginnt mit einer Menge Arbeit an Deiner eigenen Person. Je nachdem, worauf Du eifersüchtig warst, gilt es, da anzusetzen. „Ich bin eifersüchtig auf die ganzen sportlichen und dünnen Menschen.“ – wenn dieses Problem auf Dich zutrifft, gibt es zwei Möglichkeiten. Du kannst lernen, Deinen Körper so zu akzeptieren, wie er ist, und seine positiven Eigenschaften wahrnehmen. Oder Du kannst hart an Dir arbeiten, um so auszusehen, dass Du nicht mehr eifersüchtig sein kannst und musst.

Die erste Möglichkeit ist sehr anspruchsvoll und benötigt einen starken Geist. Du musst die positiven Aspekte an Dir erkennen können. Am besten schreibst Du sie auf und liest sie Dir jeden Tag vor. Du kannst sie Dir auch in Gedanken immer wieder aufsagen. Oder Du stellst Dich vor Deinen Spiegel und sagst Dir mit fester und lauter Stimme immer und immer wieder, was Du an Deinem Körper magst. Das wirkt am Anfang sehr merkwürdig für Dich und Du wirst Dich fragen, was das bringen soll bei der Bekämpfung des Gedankens „Ich bin eifersüchtig“. Doch nach einer gewissen Zeit wirst Du es verstehen. Dein Selbstwertgefühl wird durch die ständige Bestätigung Deiner selbst wachsen. Das heißt, auch negative Erlebnisse oder ein besser trainierter Mensch werden Dich nicht mehr aus dem Konzept bringen können. Du wirst resistenter gegen solche äußeren Einflüsse.

Die andere Alternative ist, zu dem zu werden, was Dich eifersüchtig macht. Du wirst nicht mehr denken können „Ich bin eifersüchtig auf diese fitte Person“, wenn Du selbst eine solche Person bist. Hier ist es aber wichtig, Vorsicht walten zu lassen. Wenn Du immer versuchst, so gut zu werden wie die Person, auf die Du eifersüchtig bist, dann kann das nicht funktionieren. Es geht vielmehr darum, alles zu geben. Wenn Du Dein Bestes gibst, wirst Du auch damit bereits relativ zufrieden sein, weil Du ja weißt, dass es alles war, was Du je hättest schaffen können. „Ich bin eifersüchtig auf seinen Erfolg und seine Motivation.“ – diese Gedanken werden der Vergangenheit angehören.

Um ein solches Ziel zu erreichen, weil Du für Dich herausgefunden hast, dass es das ist, was Du am meisten willst, musst Du Deinem Ziel und Deinen Träumen alles unterordnen. Nur so wirst Du den maximalen Erfolg erzielen. Sprich: Wenn Du einen gestählten Körper haben willst, sind ab sofort Fast Food und Softgetränke tabu und Du musst Dir die Zeit für das Training nehmen. Wenn Du der bestmögliche Partner sein willst, dann investiere mehr Mühe. Lass Dir öfter mal etwas Neues einfallen. Fokussiere Deine ganze Energie auf das, was Du aus tiefstem Herzen willst. „Ich bin eifersüchtig auf gar nichts.“ – das wird Dein Ergebnis sein, wenn Du immer alles gibst und Dir ab und zu auch mal einen Tag Pause und etwas Gutes gönnst. Du hast es Dir verdient, wenn Du täglich so hart an Dir arbeitest und Dich weiterentwickelst.

Ich bin eifersüchtig: den Kurs beibehalten

Wenn Du es geschafft hast, dass Deine Gedanken zum Thema „Ich bin eifersüchtig“ verschwunden sind und Du Dich fragst „Ich bin eifersüchtig gewesen, warum eigentlich?“, dann weißt Du: Es hat sich etwas tief in Dir verändert. Du hast Deine Vergangenheit nicht Deine Zukunft bestimmen lassen. Du bist eine stärkere Person als jemals zu vor. Dieses Gefühl des Glücks und der Stärke ist berauschend. Du fühlst Dich, als könnte Dir nie wieder etwas Derartiges passieren. Du fühlst Dich sicher. Du denkst „Ich bin eifersüchtig gewesen, werde es aber nie wieder sein.“

Doch so einfach ist das Leben leider nicht. Es wird immer wieder Phasen geben, in denen es bergab geht und in denen Du Dich schlecht fühlst Dein Selbstwertgefühl kann dann wieder dabei sein, zu zerbrechen. Deshalb ist es extrem wichtig, dass Du Deine Erfahrungen niederschreibst oder anderweitig konservierst. Wenn Du mal wieder am Boden bist, kannst Du so schnell nachschauen, wie Du das letzte Mal aus dem Loch herausgekommen bist. Du wirst Deine Stärke lesen und merken, dass Du schon einmal dachtest, dass es nicht mehr weitergeht. Dass Du dachtest „Ich werde nie damit aufhören können. Ich bin eifersüchtig – und das wird den Rest meines Lebens so bleiben.“

Das ist es nie, Du kannst Dich immer wieder verändern, immer wieder neu erfinden. Du darfst nur niemals den Mut und den Willen zum Kampf verlieren. Jedes Mal, wenn Du wieder denkst „Ich bin eifersüchtig“, erinnere Dich, wie ein Leben mit permanenter Eifersucht war und wie schön es war, als Du sie endlich überwunden hattest. Es gibt keinen Grund, wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen, wenn mal eine schlechte Phase Deines Lebens auf Dich wartet. Ohne diese negativen Erlebnisse wüsstest Du das Glück gar nicht zu schätzen. Ohne zu wissen, wie es ist, immer zu denken „Ich bin eifersüchtig“, wärst Du nicht so glücklich gewesen, zu erkennen, wie schön ein Leben ohne Eifersucht ist. Tiefpunkte im Leben lassen Dich wachsen, sie lassen Dich erkennen, was für ein Mensch Du sein willst, wohin Dein Weg Dich mal führen soll und wie stark Du wirklich bist. Und genau daraus solltest Du für Dich Deine Ziele ziehen.

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